LMS UX entscheidet darüber, ob Mitarbeitende ein Lernsystem tatsächlich nutzen oder das Lernen so lange vor sich herschieben, bis die dritte Erinnerungsmail kommt. Viele Unternehmen investieren in gute Inhalte, doch wenn der Weg dorthin zu lang ist, bleibt das Wissen ungenutzt. Dieser Beitrag erzählt aus der Perspektive von Nadine, Mitarbeiterin im Kundenservice, wie aus einem gemiedenen Lernsystem ein Werkzeug wurde, das sie freiwillig öffnet. Im Fokus steht die praktische Umsetzung mit GLOBAL TEACH® von Swissteach.
Mein Name ist Nadine, ich arbeite seit sechs Jahren im Kundenservice eines wachsenden Mittelständlers und beantworte täglich Kundenanfragen am Telefon und per Mail. Welche Schulungen wir absolvieren, wird an anderer Stelle entschieden. Bei mir kommt Weiterbildung als Aufgabe an, die ich zwischen zwei Anrufen erledigen soll. Lernsysteme waren für mich lange nur ein Punkt auf der To-do-Liste: Modul öffnen, Modul abschliessen, weiterarbeiten. Irgendwann fiel mir auf, dass mich nicht die Kurse Nerven kosteten, sondern alles, was vor dem Kurs passierte.
Erst als bei uns jemand anfing, die LMS UX ernst zu nehmen, änderte sich mein Verhältnis zum Lernen. GLOBAL TEACH® von Swissteach spielte dabei eine entscheidende Rolle.
WENN DIE SUCHE LÄNGER DAUERTE ALS DER KURS
Der Moment kam an einem gewöhnlichen Dienstag. Zwischen zwei Terminen hatte ich zwanzig Minuten Zeit und eine Erinnerungsmail zu einem Pflichtmodul. Sieben Klicks später stand ich in einem Kursbaum mit Ordnernamen, die mir nichts sagten. Als die Pause endete, hatte ich den Kurs nicht gefunden, dafür aber reichlich Frust gesammelt. Damals wusste ich nicht, dass mein Problem einen Namen hatte: fehlende LMS UX. Ein System voller Wissen, das hinter vielen kleinen Hürden verschwand.
WAS MICH AN DER LMS USER EXPERIENCE WIRKLICH STÖRTE
Je öfter ich es versuchte, desto klarer wurde das Muster. Die Menüpunkte hiessen wie interne Abkürzungen, die mir nicht aus meiner täglichen Arbeit bekannt vorkamen. Brach ich ein Modul ab, begann es beim nächsten Mal von vorn. Und auf dem Handy in der Bahn war an Lernen ohnehin nicht zu denken. Die LMS User Experience hatte daher in der Hand, ob ich überhaupt startete – lange bevor Motivation eine Rolle spielte. Die Inhalte waren alle vorhanden, nur nie dort, wo ich sie suchte. Also verschob ich das Lernen auf später, wie viele Kolleginnen auch.
EIN GESPRÄCH VERÄNDERT DEN BLICK AUF UX IM E-LEARNING
Den Wendepunkt brachte ein Meeting mit meinem TEAM, in dem ich offen sagte, woran ich beim Lernen scheiterte. Ich hatte erwartet, allein damit zu sein, doch zwei Kolleginnen nickten sofort. Unsere Rückmeldung landete dort, wo über UX im E-LEARNING entschieden wird, und wurde nicht als Bequemlichkeit abgetan. Statt einer weiteren Schulung für das alte System wurde eine Testgruppe gebildet, in der Mitarbeitende wie ich mitreden durften. Der Name, der in diesen Wochen immer wieder fiel, war GLOBAL TEACH® von Swissteach.
WAS SICH ÄNDERT, WENN MAN DIE NAVIGATION IM LMS VERBESSERT
Den Unterschied merkte ich beim ersten Login: Ich sah nur noch, was mich wirklich betraf, statt einer Struktur für alle Abteilungen gleichzeitig. Die Navigation im LMS zu verbessern, hiess vor allem, konsequent weglassen: Aus sieben Klicks bis zum Kursstart wurden zwei. Eine verständliche Suche ersetzte das Durchklicken ganzer Kurslisten, und die Begriffe stammten endlich aus meinem Arbeitsalltag. Ich fragte mich nicht mehr, wo etwas liegt, ich fing einfach an.
WIE GUTES UX DESIGN IM LMS ZU MEINEM ALLTAG PASST
Am meisten half mir, dass das neue System nicht von einer ruhigen Stunde am Stück ausging, sondern von einem Arbeitstag, in dem ständig das Telefon klingelt. GLOBAL TEACH® hielt diese Logik im Hintergrund zusammen, ohne dass ich mich damit beschäftigen musste. Gutes UX Design im LMS zeigt sich für mich an vier Punkten:
- Kurze Einheiten, die zwischen zwei Kundengespräche passen
- Ein gespeicherter Fortschritt, auch beim Wechsel aufs Handy
- Sichtbarer Lernstand, der jederzeit zeigt, wo ich stehe
- Begriffe und Wege, die sich in jedem Kurs gleich verhalten
ALS DAS NEUE SYSTEM ES FAST ZU GUT MEINTE
So gut das Ergebnis heute ist, der Weg dahin war kein Selbstläufer. Beim ersten Umbau war alles neu, auch meine bislang vertrauten Wege. Die Oberfläche wirkte modern, aber ich fand meine Kurse nicht mehr und stand wieder am Anfang. Diesmal sagte ich es deutlich, statt es wie früher stillschweigend hinzunehmen. Mein Feedback drehte die Richtung: erst das Nutzungsproblem lösen, dann die Optik. Swissteach half dabei, Gestaltung und gewachsene Gewohnheiten in Einklang zu bringen, statt beides gegeneinander auszuspielen.
WAS ES BRACHTE, DIE USER EXPERIENCE IM LMS ZU VERBESSERN
Ein halbes Jahr später sind die Pflichtmodule dieselben, mein Umgang damit ist ein anderer. Dass sich die User Experience im LMS verbessert hatte, merkte ich zuerst an mir selbst:
- Keine Erinnerungsmails mehr, weil ich Kurse früher abschliesse
- Ich öffne das System auch dann, wenn ich nicht muss
- Wissen aus dem Modul landet direkt im Kundengespräch
- Neue Kolleginnen brauchen keine Einführung mehr, um loszulegen
AM ENDE ENTSCHEIDET DIE LMS UX ÜBER DIE NUTZUNG
Am Wissen in unseren Kursen hat sich wenig geändert, an seiner Wirkung sehr viel. Nicht der Funktionsumfang entschied über den Erfolg, sondern die Bedienbarkeit. Gute LMS UX macht aus vorhandenem Wissen tatsächlich genutztes Wissen und senkt Hürden, bevor Motivation überhaupt gefragt ist. GLOBAL TEACH® lieferte dafür die Technik, Swissteach den Blick der Nutzenden. Mein Tipp an alle, deren Lernsystem gemieden wird: Fragen Sie die Menschen, die täglich damit arbeiten. Erst der Weg, dann der entsprechende E-LEARNING INHALT. Genau hier beginnt eine überzeugende LMS UX.
Neugierig geworden?
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